12 Jahre UNIKAT Events: Mehr als nur ein Unternehmen
Am 14. Juli ist es soweit: UNIKAT Events wird 12 Jahre alt.
Wenn ich heute zurückblicke, fühlt sich das manchmal fast unwirklich an. Angefangen hat alles mit ein paar Einsätzen im Monat. Gemeinsam mit meiner Schwester und Freunden, ohne großen Businessplan, aber mit viel Motivation, Bauchgefühl und dem Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen.
Heute umfasst UNIKAT eine Kartei von rund 650 Mitarbeiter:innen aus ganz Österreich. Was in all den Jahren geblieben ist, ist meine Einstellung:
Geht nicht, gibt’s nicht.
Vom Nebenjob zur Fullservice-Agentur
Ich habe in Graz Jus studiert und parallel dazu immer in der Event-, Gastro- und Promotionsbranche gearbeitet. Über die Zeit habe ich gemerkt, dass ich nicht nur Teil eines Teams sein möchte. Ich wollte Teams aufbauen, Verantwortung übernehmen und mein eigenes Unternehmen schaffen. Ich habe in unterschiedlichsten Agenturen in ganz Österreich gearbeitet, bei unzähligen Veranstaltungen Erfahrungen gesammelt und irgendwann ganz klar gespürt: Ich möchte mein eigenes Ding machen.
Also habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Zuerst von zu Hause aus, lange Zeit komplett alleine. Einteilung, Akquise, Kundentermine, Abrechnungen. Alles lief über meinen Tisch. Ich habe mir damals selbst eine Frist gesetzt: Funktioniert das oder nicht? Wie laufen die ersten zwölf Monate?
Es war oft nicht leicht. Es war herausfordernd, intensiv und manchmal auch unsicher. Gleichzeitig hat es sich Schritt für Schritt in die richtige Richtung entwickelt.
Menschen stehen im Mittelpunkt
Was UNIKAT Events heute ausmacht, ist nicht nur das, was wir tun, sondern vor allem, wie wir es tun. Ein großer Teil unserer Mitarbeiter:innen sammelt bei uns die erste Arbeitserfahrung. Genau das ist mir besonders wichtig. Ich sehe es als meine Verantwortung, ihnen nicht nur Jobs zu vermitteln, sondern auch Werte mitzugeben:
- Verlässlichkeit
- Pünktlichkeit
- Motivation
- Commitment
- und die Überzeugung, dass sich Leistung lohnt
Ich nehme mir bewusst Zeit für persönliche Kennenlernen, Gespräche und echten Austausch. Auch wenn wir heute mit Software und Systemen arbeiten, habe ich vieles noch immer im Kopf. Gesichter, Geschichten, Erfahrungen, Entwicklungen.
Community statt nur Personal
Für mich war UNIKAT nie einfach nur eine Personalagentur. Ich glaube daran, dass junge Menschen mehr suchen als nur einen Job. Sie suchen Anschluss, Entwicklung und ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlen. Genau deshalb investieren wir bewusst in unsere Community. In Events, in Austausch, in neue Initiativen wie den UNIKAT Athletic Club und in Formate, die über die reine Arbeit hinausgehen.
Mein Ziel ist klar:
Ich möchte Chancen aufzeigen, Netzwerke schaffen und Menschen dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden.
Führung bedeutet Vertrauen und Klarheit
Natürlich braucht es auch Struktur. Es gibt klare Regeln, ein System und Erwartungen. Gerade dann, wenn es um Verlässlichkeit, Verantwortung und professionelles Auftreten geht.
Genauso wichtig ist mir aber der Umgang miteinander:
- zuhören
- Feedback auf Augenhöhe
- Wertschätzung zeigen
- und sich wirklich mit Menschen beschäftigen
Ich bin überzeugt: Wenn Mitarbeiter:innen das Gefühl haben, Teil von etwas zu sein, leisten sie mehr. Und vor allem leisten sie gerne.
Warum sich Arbeit wieder lohnen muss
Was ich in den letzten Jahren immer stärker wahrnehme: Junge Menschen sind absolut bereit zu leisten. Sie wollen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich entwickeln. Gleichzeitig wollen sie spüren, dass sich ihr Einsatz auch lohnt.
Das Bild von Arbeit hat sich verändert. Und ich finde, wir als Unternehmer:innen, als Gesellschaft und auch im privaten Umfeld haben die Verantwortung, wieder ein positiveres Verständnis von Leistung und Arbeit zu vermitteln.
Nicht im Sinn von Druck. Sondern im Sinn von Perspektive, Stolz und echter Entwicklung.
Der Blick nach vorne
Die nächsten Jahre stehen für mich ganz im Zeichen der Weiterentwicklung. Ich möchte ein Team aufbauen, das meine Werte nicht nur kennt, sondern auch weiterträgt. Ich möchte noch stärker in Richtung Community, Entwicklung und Förderung gehen.
Dazu gehören für mich:
- Mentoring innerhalb der Agentur
- Schulungen und Weiterbildung
- neue Kooperationen
- und Perspektiven für junge Menschen, die mehr suchen als nur einen Nebenjob
Mein Ziel ist es nicht nur, Jobs zu vermitteln.
Mein Ziel ist es, Möglichkeiten zu schaffen.
MUT Magazin: Meine Geschichte im Interview
Umso mehr freut es mich, dass ich all diese Gedanken und meine persönliche Reise auch im MUT Magazin teilen durfte.
Der Artikel wurde von Manuela Mark verfasst und gibt einen schönen Einblick in meinen Weg, meine Haltung und das, was mich als Unternehmerin antreibt. Die Fotos zum Blog-Beitrag stammen von Christian Dash Gössler.
Hier geht’s direkt zum Artikel im MUT Magazin:
https://www.mut-magazin.at/ich-will-jungen-menschen-ein-vorbild-sein-wie-nika-basic-mitarbeiterinnen-nicht-fuehrt-sondern-praegt/
Ein bisschen stolz. Ein bisschen dankbar.
Und vor allem motiviert für alles, was noch kommt.
